1. Mühlenfestival 2002

CVJM-Kreisverband Rhein-Lahn feierte großes Fest

Wer noch auf den Beinen war, als der „lange Samstag“ offiziell zu Ende ging, war sich sicher, beim nächsten Mühlenfestival wieder mit dabei zu sein. Und auch die, die um diese Zeit schon lange schliefen, waren bestens unterhalten worden. Ein wenig Wehmut mischte sich dann am Sonntag in die allgemeine Freude, galt es doch, den langjährigen CVJM-Sekretär Karsten Sewing mit seiner Familie aus dem Kreisverband zu verabschieden.

Bis gegen 16:00 Uhr füllt sich am Samstagnachmittag so nach und nach das Gelände der Lindenmühle bei Katzenelnbogen, wohin wir zum ersten „Mühlenfestival“ eingeladen hatten.

Bild "Kreisverband:bild-ber2002-mf1.jpg"Nach Ankunft und Anmeldung war jeder zunächst einmal ein wenig seines eigenen Glückes Schmied, denn über das ganze Gelände verteilt wurden Workshops und Beschäftigungsmöglichkeiten in großer Zahl angeboten. Man hatte zum Beispiel die Gelegenheit, sein kreatives Talent beim Seidenmalen unter Beweis zu stellen, oder überflüssige Kräfte an einer Kletterwand oder im Riesenkicker loszuwerden. Für die eher handwerklich Begabten wurde Drachen bauen angeboten, und Künstler kamen beim Spontan-Theater oder im Jonglage-Workshop auf ihre Kosten. Außerdem fanden die Teilnehmer der diesjährigen Jugendfreizeit in Holland Zeit, Fotos und Adressen im Rahmen eins Nachtreffens auszutauschen.
  
Bild "Kreisverband:bild-ber2002-mf2.jpg"Gegen 20:30 Uhr begann dann der zweite Teil des Samstags, und diesmal ging es nicht darum, sein eigenes Talent einzubringen, sondern sich vom Talent derer, die nun auf der Bühne standen, mitreißen zu lassen. Das fiel, zugegeben, nicht schwer, denn sowohl „Blessed“, als auch „Duo Camillo“ wussten eine hervorragende Show zu bieten.

Zuerst waren „Blessed“, eine christliche Band aus dem Raum Lahnstein, an der Reihe, die mit schwungvollen Versionen von Liedern wie „The lame man“ oder „Vater deine Liebe“ das Publikum ganz schnell in ihren Bann zogen. Spätestens als sie zum zweiten mal den Song „Blessed“ spielten, hielt es niemand mehr auf den Sitzen.

Bild "Kreisverband:bild-ber2002-mf3.jpg"Anschließend wurden in Form eines Interviews Alltagsfragen des christlichen Glaubens aufgegriffen und diese gemeinsam mit dem Publikum beantwortete.

Nun folgte der Top-Act des Abends, „Duo Camillo“, ein Comedy-Duo aus Frankfurt. Die Beiden verstanden es meisterhaft, das Publikum zu begeistern, und sorgten immer wieder für teils laute, teils auch leisere Lacher.

Danach war Teil drei des Samstags angesagt, der - streng genommen - allerdings erst Sonntagmorgen begann. Die Filme „Ritter aus Leidenschaft“ und „Shrek“ flimmerten im Open-Air-Kino über die Großleinwand, bis dann gegen 04:00 Uhr nach zwölf Stunden non-stop-Festival offiziell Ende des „langen Samstags“ war.

Bild "Kreisverband:bild-ber2002-mf5.jpg"Sonntags gesellten sich auch die älteren Mitglieder und Freunde des Kreisverbandes zu den überwiegend unausgeschlafenen Teens vom Vortag. Gemeinsam feierten alle einen Gottesdienst unter freiem Himmel. Viele internationale Lieder wurden zum Lobpreis Gottes angestimmt. Eckard Kohl, Prediger einer Schweizer Gemeinde und Festprediger auf dem Mühlenfestival, wurde im Interview mit seinen „eigenen Waffen“ geschlagen. Am Vorabend machte er in seiner Ansprache ein „Interview mit Jesus“ und heute morgen wurden ihm die gleichen Fragen gestellt, die er nun selbst beantworten musste. In seiner Predigt ging er auf die große Liebe Gottes zu den Menschen ein, die darin gipfelt, dass Gott Jesus, seinen Sohn, für uns Menschen opferte.

Bild "Kreisverband:bild-ber2002-mf4.jpg"Gegen Ende des Gottesdienstes wurde Kreisverbandssekretär Karsten Sewing mit seiner Familie nach sechs Jahren Dienst aus dem Kreisverband verabschiedet. Kreispräses Reiner Brückner sprach Abschieds- und Dankesworte für den Kreisverband. Ihm schlossen sich die Vertreter verschiedener Vereine und Institutionen sowie der Kirche mit Grußworten an.

Beim Mittagessen mit Gegrilltem oder Suppe war man sich dann schnell einig, dass das erste nicht das letzte Mühlenfestival gewesen sein darf. Ein besonderer Dank gilt dem Festival-Arbeitskreis, der diese beiden Tage organisiert und durchgeführt hat, und natürlich allen, die mit angepackt haben.

Jan H. Burdinski, Anette Hartmann, Dieter Schupp


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